4. August – Wir treffen Réttar, Hafragils und Detti

Heute geht es weiter in Richtung Osten und zu den mächtigen Wasserfälle des Flusses Jökulsá á Fjöllum

Milepost 1524 – Wir verlassen Húsavík wieder entlang der Küste in Richtung Norden, byebye Wale

Milepost 1540 – Mal rasch runter zu einem alten Hafen. Kafi ist zu, Landschaft schön.

Milepost 1550 – Wieder vorbei am Leuchtturm mit den Papageientauchern … byebye Puffins

Milepost 1593 – Vorbei an der Asbyrgi-Schlucht biegen wir in die F864 in Richtung Süden ein … ab hier wieder staubige Schotterpiste voller Steine und Schlaglöcher.

Milepost 1604 – Abzweiger in Richtung Réttarfoss, der hier aber nicht angeschrieben ist … ein Geheimtipp sozusagen. Der Weg geht in zwei Spurrillen zwischen – ich vermute mal – Azaleen durch, Ausweichstellen Fehlanzeige. Wir holpern und kurven also so vor uns hin durchs grüne Nichts.

Milepost 1607 – Ein Haus, davor wendet grad ein «normales» Auto … ich markier mal den Chef und flitze frech mit dem Landcruiser an ihm vorbei, weiter durch die grüne Wildnis.

Milepost 1611 – Ein «Parkplatz», respektive das Ende des fahrbaren Weges. Auf einem Schild steht, 1.2km bis zum Wasserfall. Wir laufen mal los. Der Weg am Anfang ein Weg. Bis zu einem Felsen, auf den man mit einer Leiter hochkommt. Super Aussicht auf den Réttarfoss in der Ferne … ich mag keine Ferne! Ich entdecke einen Pfad, den wir dann auch verfolgen. Ist kein Weg mehr, sondern ein Trampelpfad der Schafe. Wir kämpfen wir uns durch die Birkenwäldchen, auf den nächsten Felsen und oben dann immer auf dem Schafpfad bis hin zum Wasserfall. Irgendwo trägt sich Bea mit dem Gedanken aufzugeben, aber sie zieht es durch und folgt dem Irren (das bin ich). Hier oben war vermutlich noch kaum ein Tourist … die Landschaft um uns herum schlichtweg episch. Wir stehen auf einer Basaltklippe, vor die Schlucht Jökulsárgljúfur mit dem mächtigen Fluss und einem wunderschönen Wasserfall. Wir geniessen es! Dann wieder zurück auf dem Schafweg und zum Auto. Sagte ich am Anfang 1.2km? Beas Uhr meldet hin und zurück total 8.4km, die 1.2km waren wohl nur bis zum ersten Aussichtspunkt … das Naturschauspiel am Ende des längeren Wegs war aber jeden Meter wert! Es ist aber schon nach 4 am Nachmittag … erst 2 von 5 Fossen … das wird eng heute …

Milepost 1620 – Zurück in der Zivilisation, respektive auf der normalen Schlaglochpiste. Mal kurz einen Holländer mit «normalem» Auto einstauben … Takeout aus der Sprachnotiz «das isch itz aber grad es Loch gsi .. boahhh»

Milepost 1625 – Um uns herum eine wunderbare Kraterlandschaft, braun, rot, schwarz, dazwischen mal Lupinien zum Auflockern … Nice.

Milepost 1630 – Hafragilsfoss. Hier keine Wanderung, Aussicht direkt vom Parkplatz von oben hinunter. Die perfekte Kombination von Naturwunder und wenig Bewegung … Spannend hier ist der Zusammenfluss von dunkelblauem Wasser mit der braunen Brühe des Flusses.

Milepost 1641 – Dettifoss, der mächtigste Wasserfall Europas (knapp vor dem Rheinfall). Auf diesen hatte ich mich besonders gefreut. Vor 4 Jahren übernachteten wir am anderen Ufer, nun also die dramatischere Ostseite – und der Dettifoss ist einfach unglaublich. 0% Eleganz und Feinheit anderer Wasserfälle, aber 100% Energie und Kraft. Wir stehen direkt an der rund 100m breiten Abbruchkante und vor uns stürzen die braunen Wassermassen 44m in die Tiefe. Wahnsinn! Dann spricht mich plötzlich jemand mit «Holger» an … Hä? Bin ich hier so berühmt? Ein Fan? Nein, vor mir steht ein Kollege der SBB, der grad mit seiner Frau eine 8-Tages Tour macht – was für ein Zufall. Gruppenbild!

Milepost 1665 – Bis hier verfolgen wir den Kollegen (als Timelapse durch meine GoPro festgehalten) auf der Schotterstrasse. Er biegt hier gen Westen an, wir gen Osten.

Milepost 1698 – Ich sehe Schafe und kommentiere … «heute Abend nehm ich glaub Lamm»

Milepost 1700 – Wir erreichen unsere Unterkunft in Möðrudalur, der Mitte des Nichts an einer staubigen F-Road. Ein wunderschönes Zimmer mit Blick ins Nichts. Es hat auch einen Campingplatz für echt harte Camper (es regnet und stürmt grad). Beim Abendessen (etwas überteuert) haben wir eine super Aussicht auf die Landschaft und die draussen in der Kälte kochenden Camper. Nun ja, kann man machen, wir aber nicht …

To be continued …

"The Milepost" in Island, 2020

Fotoausrüstung, warme Kleider und Ganzkörper Goretex – Island wir kommen! Ob wir wohl den Covid-Test überstehen?

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Kein COVID-19 ... also los: Wir bädelen, suchen eine Schraube und kurven in Richtung Hekla

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Ein ganzer Tag Sonne! Und dass, an dem Tag, wo wir uns ins Land der Schotterpisten wagen und Landmannalaugar erkunden wollen, und: es war legen…...

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Wir beginnen mit dem Pjófafoss, dann Háifoss, und der Gjárfoss und als Dessert noch 2x den Pjófafoss

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Beim Packen ein Regenbogen und dann Byebye Gefahrenzone Hekla! Danke dir oh holde Hekla, dass Du dich noch ein bisschen ausgeruht hast. Weiter geht es...

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Zum Start die Top-Touri Destinationen Geysir und Gulfoss, dann holpern wir die staubige F35 gen Norden, erleben ein wunderschönes Gebiet mit heissen...

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Von Sturm, Kälte und Regen bis zu einem wunderbaren Sonnenuntergang und dem Meistertitel

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Zwei schöne Fosse, eine Holperpiste und nach der Stein- und Lavaödnis endlich am Meer

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Heute beschäftigen uns 3 wichtige Fragen: 1. Was sieht aus wie ein Fisch, ist aber keiner? 2. Was fliegt, ist aber kein Vogel? 3. Was stinkt wie...

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Heute gemütlich. Asbyrgi Schlucht und ein Stück die Küste hoch und runter.

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Heute geht es weiter in Richtung Osten und zu den mächtigen Wasserfälle des Flusses Jökulsá á Fjöllum

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Heute hätten wir «nur» 160 km und 2.5 Stunden Fahrt geplant … es werden aber 260 km und 4 Stunden

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Heute echtes Island-Wetter: Sonne, Wolken, Regen, Sturm. Alles dabei.

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Hat das Vestrahorn einen Hut, wird das Wetter gut … heute geniessen wir Stokksnes und holpern raus zum Gletscher Hoffsfelljökull

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Hoffelsjökull, Fláajökull, Jökulsárlón, Fjallsárlón

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Es regnet und regnet und regnet und wir? Wir wandern!

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Im Vergleich zu gestern haben wir richtig tolles Wetter … wir nieselregenwandern zu Gletschern und Wasserfällen

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Es nieselt und nebelt … und wir kurven und irren durch das wunderschöne Moos- und Lavanichts

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Es ist unglaublich. Gestern schüttet es aus allen Wolken, heute prächtiger Sonnenschein und unsere Wunschpiste zu den Laki-Kratern wieder offen! Das...

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Noch ein Regentag, der aber von nassen und putzigen Papageientauchern gerettet wird.

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